Workshop: Selbstbau eines 4-bay NAS-Systems mit OpenMediaVault auf einem Debian-Grundsystem

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Achtung: Noch in Arbeit!

Planung:

Das NAS soll in mehreren Stufen aufgebaut werden. Zunächst sollt ein Grundsystem, was die Serverhardware betrifft, aufgebaut werden das langsam erweitert wird.

Softwareseitig soll der NAS eine File/Media-Server auf Basis von OpenMediaVault bieten was auf einem normalen Debian stable installiert wird. Zusätzlich soll der Server den DNS für das lokale Netz, einen NTP-Server, OwnCloud (NextCloud) mit DDNS und dazugehörigen Kalender/Adressbuch, eine Benutzerverwaltung über LDAP und Kerberos und einen VPN-Endpunkt für externe Netzwerke bieten.

Grundsystem

Das Grundsystem ist in der Ausbaustufe noch kein NAS, da die Festplatten noch fehlen sondern dort soll die grundlegende Hardware und Software inklusive OpenMediaVault installiert werden und die Dienste für NTP, LDAP/Kerberos, DNS, VPN und DDNS konfiguriert werden. Der NAS soll nachher headless d.h. ohne Monitor, Mouse und Tastatur sondern nur über Netzwerk administriert werden.

Typ Gerät mit Amazonlink
Gehäuse: Eolize SVD-NC11-4 mini ITX
Mainboard: ASRock Q1900-ITX Mainboard
RAM: Crucial 4GB DDR3L Arbeitsspeicher
SSD: Drevo X1 Serie SSD 120GB

 

Das Gehäuse wird mit Netzteil (200 W), einem SSD-Rahmen und, anders als in der Beschreibung zu lesen ist, mit zwei USB 3.0 Frontanschlüssen ausgeliefert. Die vier Laufwerkseinschübe befinden sich hinter einer Tür, sind für 3,5- und 2,5-Zoll Laufwerke ausgerichtet und sind abschließbar (vier Schlüssel sind beigelegt). Das Gehäuse ist aus Stahl gefertigt und hat als einziges Kunststoffelement die Front mit der Tür für die NAS-Laufwerke. Neben dem kleinen Lüfter des Netzteils hat das Gehäuse noch ein 120 mm Gehäuselüfter verbaut. Mitgeliefert wird ein Rahmen für den Einbau eines 2,5 Zoll SSD-Laufwerk für das Betriebssystem. Die Laufwerkschlitten werden per seitlichen Druck nach rechts auf das Schlosselement entriegelt und kann dann leicht am herausstehenden Hebel entfernt werden. Der Einbau erfolgt umgekehrt und durch Einrasten des Hebels kann wieder verriegelt und anschließend abgeschlossen werden.

Als Mainboard habe ich mich für ein ASRock Q1900 entschieden, da es bereits vier SATA-Anschlüsse (zwei SATA II und zwei SATA III) mitbringt. Für den Vollausbau mit vier Festplatten und einer SSD-Systemplatte muss das Board noch durch eine PCIe-Controllerkarte erweitert werden. Sowohl das Board als auch das Gehäuse ermöglichen dies. Das gewählte Board hat eine Intel J1900-CPU mit vier Kernen an Bord welcher nur passiv gekühlt wird. Der Prozessor sollte für den Betrieb als NAS mehr als ausreichen.

Obwohl zum Gehäuse schon ein ganzer Satz Schrauben und ein paar Kabelbinder mitgeliefert werden sollte man für das Experiment Selbstbau-NAS noch ein paar Schrauben parat habe. Als Werkzeug hat sich bei mir immer das Hama PC-Tool-Kit bewährt wobei ich allerdings den Chipentferner durch eine LED-Taschenlampe ersetzt hat da die Zeiten wo man den BIOS-Chip wechselt glücklicherweise vorbei sind. Möchte man keinen teuren Elektronikschrott riskieren so ist ein Anti-Statik-Armband Pflicht bei Arbeiten am Mainboard, Speicher usw. Vor Jahren habe ich mir einmal einen großzügigen Schraubensatz geleistet von dem ich immer noch zehre.

Das SSD-Laufwerk soll als Speicher für das Betriebssystem und die OpenMediaVault-Software dienen.

 

Drevo X1 Serie SSD 120GB

Drevo X1 Serie SSD 120GB

– Wird fortgesetzt und Bilder folgen –

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